Heute erklärt uns Julia Stützer, wie es zum Schnappschuss kam, der den Sycor-Kalender im Februar ziert.

Paris – die Stadt der Liebe, der Mode, des Nachtlebens, der Kunst und Kultur und vor allem auch Geschichte. Unsere Fahrt in diese facettenreiche Stadt begann in Frankfurt am Main am Hauptbahnhof. Mit dem ICE erreichten wir unser Ziel innerhalb von vier Stunden.

Viele Sehenswürdigkeiten standen auf unserem, doch viel zu knappen, Zeitplan. Und dennoch wollten wir so viel wie möglich von der Stadt kennenlernen. Unser erstes Ziel war natürlich das Herzstück von Paris, der Eiffelturm, ein 324 Meter hoher Eisenfachwerkturm. Sehr empfehlenswert ist die Ansicht bei Nacht, denn zur vollen Stunde beginnt der Eiffelturm zu glitzern und versprüht eine unbeschreibliche Atmosphäre. Weiter ging es entlang der Seine zur Kathedrale Notre-Dame de Paris. Im Anschluss statteten wir der Mona Lisa einen Besuch im Kunstmuseum, dem Louvre, ab. Sehr beeindruckend war auch das Schloss von Versailles mit den wunderschönen Gartenanlagen und Wasserspielen.

Meine persönlichen Highlights, zwischen all den vielen Sehenswürdigkeiten, waren zum einen das Musée de l’Orangerie mit der Besichtigung der großen Seerosengemälde. Diese waren eines der letzten Kunstwerke von Claude Monet. Zum anderen hat mich der Rundgang durch die Katakomben von Paris sehr beeindruckt. Die Tour begann mit 130 Stufen in die Tiefe und verlief 2 Kilometer durch die unterirdischen Gänge von Paris. „Arrête! C’est ici l’empire de la Mort!“ („Stopp! Hier ist das Reich des Todes!“), so begann der Weg durch das Beinhaus. Wie der Name schon sagt, wurde man hier an kunstvoll, aufgestapelten, menschlichen Gebeinen und Schädeln vorbeigeführt. Mit Hilfe eines Audioguide erhielten wir detaillierte Informationen zur Entstehung und Geschichte der dunkleren Seite von Paris. Es ist die Ruhestätte von mehr als 6 Millionen Parisern, unter anderem auch von dem bekannten Revolutionär Robespierre. Die Katakomben erstrecken sich unter der ganzen Stadt und viele Gänge sind noch unerforscht. Einen Besuch sollte man sich nicht entgehen lassen.

Paris ist perfekt für einen Kurztrip. Es gibt viel zu entdecken und man kann sein Wochenende ganz unterschiedlich und vielfältig gestalten. Wie Joe Dassin bereits sang: „Au revoir! Wir beide sind so froh, wenn wir uns wiederseh’n!“ werden wir sicher bald wieder nach Paris reisen.

Autorin: Julia Stützer, Kaufm. Verw. – Op. Einkauf/Logistik