Die SAP Inspiration Tour 2017 – dabei war unser Kollege Frank Riechel, Geschäftsleiter des Bereichs SAP. Als eines der zwölf Unternehmen aus dem Executive Circle der SAP, wurden wir zur SAP Inspiration Tour 2017 eingeladen. Auf dem Programm standen die SAPPHIRE in Orlando, Stationen in San Francisco, Besichtigungen von Start-Ups in Palo Alto (Silicon Valley) und noch viel mehr. Eines vorweg: wer bei dieser Reise an Cocktails, Füße hochlegen und die Seele baumeln lassen denkt, während im Hintergrund die Polonäse zur karibischen Musik startet, liegt falsch.

Sonntag, 14. Mai 2017: Anreise, „Ankommen“, vom Flug erholen… genau das ist es nicht, was Frank Riechel bei der Ankunft in Orlando machen kann. Schon am ersten Abend folgt das erste Dinner mit Dr. Daniel Holz, Managing Director der SAP. Ein spannender Austausch – doch der Tag ist durch die Zeitverschiebung wirklich lang.

Montag, 15. Mai 2017: Nach einem kurzen Abstecher zur SAPPHIRE geht es von Orlando weiter nach Palo Alto (Silicon Valley) – man reist übrigens gegen die Zeit, weshalb man Zeit „gewinnt“. Von wegen ein Tag hat nur 24 Stunden … Der „Lifehack“ Flug von Orlando nach Palo Alto verlängert diesen Montag um drei Stunden!

Dienstag, 16. Mai 2017: Im SAP Innovation Center in Palo Alto findet das internationale Partnermeeting statt. Dort berichtet die Leiter der Partner über Neuigkeiten aus der SAP-Welt. Unter anderem werden auch einige Unternehmen gemeinsam analysiert: einmal aus der Sicht der Venture-Capital-Unternehmen und einmal aus der Sicht der Start-ups.

Selbstverständlich ist das noch lange nicht alles aus dem berühmten „Silicium-Tal“. Ein Besuch des Campus der Stanford University steht auch noch auf dem Plan, gefolgt von der D-School, die niemand anderes als Hasso Plattner mitbegründet hat. Mitbegründen scheint ihm zu liegen. Ein Exkurs für alle Unwissenden: Hasso Plattner ist Mitbegründer von der SAP.

Mittwoch, 17. Mai 2017: Der Tag startet mit einem Besuch beim Campus von LinkedIn, dem sozialen Netzwerk für Geschäftskontakte. Dort lauscht die Gruppe einem Vortrag, bevor sie später noch Google „googelt“. Oder nennen wir es einfach ergründen – in dem Fall aber mal auf klassischem Wege: vor Ort. Als nächstes geht zum Institute For The Future. Dort wartet der nächste Vortrag auf die Reisegruppe. Innovation lautet das Thema. Im Fokus: Start-Ups und Ideenentwicklungen.

Der Tag ist aber noch nicht zu Ende. Hat jemand Lust auf einen Kaffee in einem von SAP betriebenen Café? Die Rede ist vom Hanahaus. Dort gibt es zwei Bereiche: einer stellt ein normales Café dar. Keine besonderen Voraussetzungen. Richtig spannend wird’s im zweiten Bereich. Dieser ist nämlich nur für Venture-Capitalists oder Start-Upper zugänglich, die vorher eine Gebühr bezahlt haben. Die Idee des Cafés ist, Start-Upper und Venture-Capitalists bei einer Tasse Kaffee ins Gespräch zu bringen. Die einen finden Investoren für ihre Konzepte, die anderen Projekte, in die sie investieren können. Das Café ist ein ehemaliges Kino. „Ganz nett!“ soll es sein.

Donnerstag, 18. Mai 2017: Die Sales Academy. Für alle, die noch nie davon gehört haben: es ist eine Akademie von SAP, in der junge Menschen zu Vertrieblern ausbildet werden. Die Gruppe beschäftigt sich heute mit der Frage, warum Partner für SAP wichtig sind. Nun kommt der entspannte Teil der Reise: vier Stunden zur individuellen Gestaltung! Zeit, die weltberühmten Panoramen zu erkunden. Auf nach San Francisco – und natürlich auch zum Wahrzeichen der Stadt, der Golden-Gate-Bridge. Eine Schifffahrt zu einem Restaurant nach Sausalito lässt sich die Gruppe nicht entgehen. Bei der Überfahrt kann man übrigens auch die bekannte Gefängnisinsel Alcatraz sehen.

Freitag, 19. Mai 2017: Nun sind wir also am letzten Tag der Reise angekommen. Er startet an einem bereits bekannten Ort – dem SAP Innovation Center. Ein Workshop über die Strategie von SAP steht auf dem Plan, unter anderem über die Cloud-Strategie mit den Partnern. Danach geht’s weiter ins Mercedes-Development-Center und dann ins Tesla-Innovations-Zentrum – ja, dort kann die Gruppe auch einen Tesla Probe fahren. Fazit von Frank Riechel: Gut! (mit einem zufriedenen Lächeln).

Samstag, 20. Mai 2017: Tag der Abreise. Um 12 geht’s los zum Flughafen. 15:05 Uhr geht der Flieger. Mehr gibt’s vom Tag der Abreise auch nicht zu berichten.

Es stellt sich aber abschließend noch eine Frage: an allen Ecken bekommt man etwas von Silicon Valley zu hören, lesen, sehen. Wieso ist das Silicon Valley eigentlich für so viele Menschen so interessant? Mal davon abgesehen, dass gewisse Unternehmensgrößen ihren Hauptsitz dort haben, ist es laut Frank Riechel das Flair, die Ausstrahlung – einfach der Lifestyle, der dort gelebt wird. Die Gegend ist sehr teuer, allerdings fühlt man sich eben teilweise auch wie im Urlaub. Oder zumindest wie in einem Naherholungsgebiet. Dazu das Kapital, das dort zu holen ist. Übrigens kommen 70% aller Innovation in Amerika aus dem Silicon Valley. Unter anderem der Like-Button – und den würde Frank für diese Tour auch sofort drücken!

Fin.

Ein Dank geht an Frank Riechel, der diesen Artikel mit seiner interessanten Erzählung über den Aufenthalt erst möglich gemacht hat. Frank Riechel wiederum bedankt sich bei der SAP für die Einladung und die tolle Organisation.

Autor: Dirk Göbel (Praktikant)