Eigentlich habe ich gar keine Zeit einen Blogeintrag zu schreiben, ich habe ja Kinder!

…ist natürlich völliger Quatsch! Die familienfreundlichen Arbeitsbedingungen, die ich hier bei der Sycor genießen darf, tragen maßgeblich dazu bei, dass ich Familie und Beruf miteinander vereinbaren kann. Die flexible Arbeitszeit ist für mich dabei besonders wichtig.

Ok, nicht immer erscheine ich ausgeschlafen und munter am Arbeitsplatz. Aber durchschlafen wird manchmal einfach überbewertet.

Der Morgen fängt zuhause oft ziemlich chaotisch an. Nicht selten müssen die ersten Tränchen getrocknet werden, weil die Lieblingsmarmelade alle ist, das Lieblingskleidchen in der Wäsche ist oder weil einfach alle sooooooo gemein sind.

Wenn die lieben Kleinen dann erstmal in der Schule und im Kindergarten sind und ich bei der Arbeit am Platz sitze, kommt für mich ein ganz besonderer Moment. Ich genieße den ersten Schluck Kaffee. Meistens schaue ich dabei auf das Bild meiner Kinder und freue mich darüber, die richtige Entscheidung getroffen zu haben – nämlich auch nach meiner dritten Elternzeit, wieder arbeiten zu gehen.

Natürlich ist es nicht immer einfach. Wer Kinder hat, der weiß, dass die Kleinen immer dann krank werden, wenn es nun wirklich gar nicht passt. Zudem lieben sie es, Mamas Nervenkostüm bis aufs Äußerste zu reizen und wenn Mama mal besonders müde ausschaut, dann lassen sie es so richtig krachen, davon wird sie schon wieder munter…

Es gibt keine allgemeingültige Antwort darauf, wie sich Familie und Beruf miteinander vereinbaren lassen. Am wichtigsten ist wohl aber, dass wir nicht versuchen sollten, mit allem perfekt umzugehen. Man muss einfache Lösungen finden, dabei ist weniger oft mehr. Wer versucht mit Herz und Gelassenheit dabei zu sein und nicht permanent durchs Leben hetzt, wird durch strahlende Kinderaugen belohnt.

 

Autorin: Jutta Mesecke (Qualitätsmanagement)