Zufälle gibt’s, die gibt’s gar nicht. Wenn ich mir ein Motto aussuchen müsste, dann wäre es dieses. Wie ließe sich sonst erklären, dass bei einem gemeinsamen Grillabend herauskommt, dass zwei meiner Kollegen (Simon Bongers und Juliane Muck) gemeinsam zum Metallica-Konzert nach Hamburg fahren. Dies war umso überraschender für mich, da mein Kumpel Marcel aus Hamburg mir zuvor an meinem runden Geburtstag den Vorschlag machte, doch gemeinsam auf das Konzert in der Imtech-Arena zu fahren. So wurde also zwischen Würstchen und Bierchen der Plan geschmiedet, eine Fahrgemeinschaft nach Hamburg zu bilden.

Wir starteten an einem Mittwoch nachmittag) auf den Weg nach Hamburg. Etwas nervös war ich schon auf der Hinfahrt, war doch das Konzert für 17:30 Uhr angesetzt. Als wir in Hamburg ankamen und meinen Freund abholten, machten wir uns auf die aussichtslose Suche nach einem Parkplatz, während aus der Entfernung schon Gitarren aus der Arena schallten. Doch dies war „nur“ Slayer, eine der Vorbands, so dass wir zum Main-Event doch nicht zu spät kamen. Immerhin haben wir während der Parkplatz-Suche die Gegend um das Stadion ausführlich kennengelernt. Nach einer kleinen Wanderung vom Parkplatz zum Stadion kamen wir genau rechtzeitig an. Ich konnte noch die Grundnahrungsmittel besorgen und rechtzeitig zum „Ecstasy of Gold-Intro“ nahmen wir unsere Plätze ein. Die Stimmung und das Gefühl zu beschreiben, wenn 50.000 Leute „Master of Puppets“  schmettern ist ein aussichtsloses Unterfangen, daher überlasse ich den Rest eurer Fantasie. Die Massen kann man auf den Fotos ganz gut erahnen.

Im Großen und Ganzen war es ein ausgezeichneter Abend: Ich hab nach langer Zeit meinen Kumpel Marcel wiedergesehen, meine Frau war auf ihrem  erstem richtigen Konzert und mit Simon und Jule sind mir zwei Sycorianer noch weiter ans Herz gewachsen.

Falko LinderAutor: Falko Lindner (Service – Business Application Manager)