Im Jahr 2012 stiftete die SYCOR GmbH in Göttingen dem Hainberg-Gymnasium 10 LEGO-MINDSTORM-Roboter ®. Den Schülerinnen und Schülern des IT-Kurses wurde somit die Möglichkeit gegeben, ihre erlernten Programmierkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Um den Sycorianern den Fortschritt dieses Projektes zu präsentieren, haben die Auszubildenden der Sycor, unter Anleitung von Tobias Guttstein, ein Konzept zur filmischen Darstellung der Arbeit entwickelt.

Die Anforderungen an das Video waren unter anderem die Darstellung von Sycor als Partner des Hainberg-Gymnasiums und die Arbeit der Schüler/innen, sowie eine maximale Länge von 3 Minuten. Das Ziel des Videos ist vor allem junge Menschen für die Arbeit mit moderner Technologie aus dem IT-Bereich zu begeistern. „Es ist wichtig der Jugend zu zeigen, dass IT auch Spaß machen kann.“, so ein Auszubildender, „Die Firma ist nicht nur ein seriöses und engagiertes Unternehmen, sondern bietet auch die Möglichkeit in der Ausbildung eigenverantwortlich und selbstständig lernend zu arbeiten. Dies finde ich klasse, da es nicht viele Unternehmen gibt, die sich heutzutage um den Nachwuchs kümmern.“

Dies zeigte sich auch im Videoprojekt wieder, denn den Auszubildenden wurde dieses Projekt eigenverantwortlich übergeben. Hier ging es nicht nur darum, ein Video zusammenzubasteln, sondern vielmehr um die konzeptionelle Planung der Aufgaben, z.B. Beschaffung der Informationen und Materialien, Auseinandersetzung mit rechtlichen Fragen und die Darstellung des Unternehmens.

Nach der grundsätzlichen Planung erfolgte eine Kontaktaufnahme mit dem Hainberg-Gymnasium um ein Termin für den Videodreh festzulegen. Vor den Aufnahmen mussten zuerst rechtliche Fragen geklärt werden, wie etwa ob der Produktname verwendet und die Roboter gefilmt werden dürfen. Danach konnte mit den Aufnahmen begonnen werden. Bei den Aufnahmen wurden verschiedene Perspektiven berücksichtigt, wie etwa Nahaufnahmen zur Darstellung von speziellen Aktionen, wo der Fokus auf die Roboter gerichtet war.

Bei den Interviews wiederrum lag der Fokus auf den Personen. Nachdem die Aufnahmen erfolgten, mussten die Filmsequenzen auf brauchbares Material überprüft werden. Dabei sammelten die Azubis Ideen, wie die Sequenzen zusammengeschnitten und welche Übergänge verwendet werden können. Anschließend konnte die Produktion mit Hilfe eines professionellen Videobearbeitungsprogrammes beginnen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Kreativität der Schüler/innen und deren Umgang mit den Robotern gelegt. Die Aufnahmen fanden während des Unterrichts statt, sodass in natürlicher Atmosphäre die Arbeit der Schüler/innen dokumentiert werden konnte. Die Qualität des Videos wurde nicht durch Hintergrundgeräusche oder die Freihandkameraführung beeinträchtigt, sondern lässt es authentisch erscheinen.

Autoren: Christian Koch, Ngoc-Dung Ha und Rebecca May

Christian KochNgoc-Dung Ha Rebecca May